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"Durch unsere Augen"

In die Utopie hinein leben" ist seit 2022 mein künstlerischer Nordstern. Jedes Bild, der fortlaufenden Serie, ist eine Entscheidung für: Weiblichkeit, Verbindung, Sinnlichkeit, Schönheit, Freiheit und die Lust zu Spielen.

01.07.2026 - 02.10.2026

Ich führe gerne persönlich durch die Ausstellung.

"Durch unsere Augen"

ein Blick aus der weiblichen Perspektive

Hast Du das das Gefühl, allein mit Deinem Empfinden als Frau zu sein? Dann komm in die Lößnitzbar in Radebeul und erfahre, dass Du es nicht bist.

20 meiner künstlerischen Arbeiten füllen die beiden Räume dieses schönen Ortes: von großformatigen Malereien bis hin zu kleinen Assemblagen und Zeichnungen. Intensive Farben, Details wie Perlen und Pailletten in den dreidimensionalen Arbeiten und präzise Striche in den Zeichnungen weben eine magische Welt aus konkreten Figuren und abstrakten Energieformen.

Am 01.07. feierten wir eine emotionale Vernissage mit einem Konzert der Singer-Songwriterin Martha Laux und ihren zärtlich kraftvollen und tiefschürfenden Stücken. Es hätte schöner nicht sein können!

Komm und schau gleich einmal in den Kalender der Lößnitzbar um Deinen Ausstellungsbesuch mit gutem Essen, köstlichen Getränken oder einer der Veranstaltungen zu verbinden. Die Lößnitzbar ist ein sehr besonderer Ort. Du wirst es erleben.

Ich biete persönliche Führungen durch die Ausstellung an.

Höhepunkte der Ausstellung

Liste der Gemälde

Warten Auf Das Ende Aller Kriege

Und trotz aller Kriege und Konflikte sind immer noch Frauen bereit, sich beseelen zu lassen von dem Funken des Neubeginns, der Werdung von etwas Nochnichtdagewesenem. Bereit, sich erfüllen zu lassen von Liebe, zu einem Haufen winziger Zellen, um sie zu begleiten zu was immer sie werden wollen – ein Friedensstifter oder Mörder.

Wir tun es immer wieder. Mit unseren leiblichen Kindern, wie mit unseren geistigen. Wir warten, mit diesem naiven Vertrauen in uns, das unsere eigentliche Stärke ist.
Zyklus um Zyklus. Menschheitszyklus um Menschheitszyklus sind wir immer noch hier, bis alle Kriege enden.

Beschütztes Land

Zwei Frauen versperren den Weg. Sie scheinen auf ihren Pferden von da hinten hergekommen zu sein. Hinter ihnen der große Berg, eine weite Ebene, dunkel und doch leuchtend. Die beiden sehen aus wie zwei Seiten ein und derselben Münze. Wie Tag und Nacht. Oder Mutter und Tochter? Sie verkörpern unterschiedliche Qualitäten. Eine Direktheit, ein Dranbleiben, eine Selbstermächtigung, Weisheit, Weichheit, Liebevolligkeit und Selbstliebe.

Dein beschütztes Land, was kann das sein? Vielleicht Dein Herz, Deine Sinnlichkeit, Deine Weiblichkeit, Dein Empfinden und Denken? Unser beschütztes Land, was ist es? Unsere Sorge für die Erde, Gemeinschaft, unsere Kinder, unser Wohlergehen?

Alchemie

Skizziert an der Ostsee, gemalt auf dem Boden vor unserem Wohnmobil auf Sardinien, nach Hause gebracht und beendet. Ja, ich fühle mich super gut, richtig, vollständig und kohärent am Meer, barfuß und einem simplen Tagesverlauf folgend. Komme ich nach Hause, falle ich heraus aus diesem Fühlen und kämpfe oft. Und oft habe ich mich gefragt, was kann ich tun um nicht in diese Löcher zu fallen? Meine Lebensumstände ändern- natürlich. Aber was, wenn die Umstände so sehr zum Widerstand in mir werden, dass genau dafür die Kraft fehlt? Alchemie. Wandeln. Nehmen was ist und etwas anderes daraus bauen. Einfach gesagt. Es zu erklären bedarf länger. Ich kann nur sagen- ich beginne zu verstehen.

Die Landschaft In Mir

Oh Coccorocci my Love! Dieser Strand mit seinen rollenden Steinen die das wohltuendste Geräusch im Gehirn erzeugen, die orangefarbenen Felsen, das tiefe Blau zu ihren Füßen und der Duft der Hartlaubgewächse. Ich hatte eine unfassbare Angst auf diesem Felsen auf dem Weg zur nächsten Bucht. Höhenangst. Auch auf dem Weg zu diesem wunderbaren Campingplatz mit unserem über 4 Tonnen schweren Wohnmobil auf den kurvigen Strassen. Diese Landschaft und ihre Farben hat sich mir tief eingeprägt und mich tief fühlen lassen.

Rückenwind

Wer braucht Rückenwind? Wer mag das Gefühl, wenn man von hinten etwas angeschoben wird? Als könnte man sich anlehnen. Man muss gar nichts tun. Wie wäre es, wenn wir das füreinander sind?

Ein Blick Wie Laser

Frauen mit Blicken wie Laser, begegnen Dir, Mann. Keine Täuschung mehr möglich, kein Herausreden, kein Drumherum- Agieren, kein Ausweichen, Verantwortung vermeiden, kein Benutzen, kein Belächeln, kein Benachteiligen, kein "So tun als ob". Es geht nicht mehr. Vorbei.

Wurzeln

Dieses Bild hat Kraft. Dieses Bild entstand aus einem Misserfolg. Ich hatte es anders geplant, doch irgendwann mitten im Prozess stellte ich fest, dass die Szenerie auf der Leinwand irgendwie einen Schritt zu weit war. Da fehlte etwas, nämlich der Weg dahin. Nach dem mühseligen Abkratzen der Farbschicht von der Leinwand, ließ ich mir Zeit, mich mit den aufkommenden Gefühlen auseinander zu setzen. Da waren Ungeduld, Unzufriedenheit und Wut. Schnell wollte etwas in mir diesen "Fehler" vergessen machen, mit einem neuen Bild. Und genau deshalb ließ ich mir Zeit. Ich suchte nach der Botschaft in diesem Dilemma, und wie so oft, was das Bild selbst die Antwort.

Die Passage

Ich bin im Übergang. Wir sind im Übergang. Die Welt, die Erde, unsere Gesellschaften, Länder, Kontinente, Menschen. Ich fühle es in mir und meinen ganz persönlichen Entwicklungen. Grundlegendes stellt sich auf den Kopf, anderes stellt die Linse endlich scharf. Und so scheint es für alles zu sein, Ich habe Gelegenheiten ohne Ende immer genauer zu wählen. Obwohl es manchmal völlig konträr aussieht, empfinde ich, dass der Aspekt der Weiblichkeit deutlich in den Vordergrund tritt. Er tut das manchmal laut und kämpferisch und gleichzeitig mit einer ruhigen Gewissheit darüber, dass es einfach Zeit ist und das Verschieben der Prioritäten nicht aufhaltbar ist. Er tut dies auch in einem Umfeld das parallel ganz andere Wege geht. Aber da es der weibliche Aspekt ist tut er es einfach trotzdem - weich wie Wasser, ausdauernd und wirksam spült er das Flussbett in den Fels.

Ungelebtes Potenzial

Das ungelebte Potenzial, ist das, was eine Frau realisiert, wenn sie vielleicht schon etwas älter ist: "Hab ich mich gezeigt wie ich es wollte? Habe ich gelebt, wonach ich mich sehnte? Habe ich mich gefühlt, so wie ich es brauchte? Habe ich mich entfaltet, wie ich es gekonnt hätte? Und kann ich mit der Antwort auf diese Fragen leben ohne zu bedauern?"

Die Magische Küche

Es gibt ein Buch vom toltekischen Autor Don Miguel Ruiz welches "Die 4 Versprechen" heißt. Dieses Buch hat mir mein Liebster, jetzt Mann, im ersten Jahr unserer Beziehung geschenkt. Obwohl mein Bücherregal mittlerweile nur noch sehr wenige Bücher enthält, weil ich vieles aussortiert habe, ist es eines der wenigen, das geblieben ist. Beziehungen bringen Herausforderungen und Konflikte. Dieses Buch hat uns in eben diesen mehrmals zum Kern unserer Verbindung zurück geführt. Ein Kapitel darin heißt "Die magische Küche". Gemeint ist damit das Herz. Es ist der Ort, in dem Du all Deinen Überfluss an Liebe selbst erschaffst. Du bist nicht die Bedürftige, der Bedürftige, der von Deiner Liebsten, Deinem Liebsten verlangt, Dir an Speisen und köstlichen Gerichten des Herzens zu geben, was Du Dir selbst nicht zubereiten kannst oder willst.

Über Den Tellerrand

Da ist der Scheinwerfer, dort wohin er leuchtet kannst Du sehen. Alles andere liegt im Dunkel. Aber Du fühlst da IST mehr. Mehr möglich, mehr erfahrbar, mehr von dem was Dich zieht...über die Grenze des Lichtkegels ins Ungewisse.

Vertrauen Und Aufwand

Da bleiben, auch wenn es ungewiss ist, was wird. Tun was zu tun ist. Ausdauernd, auch wenn noch nichts glänzt und strahlt. Wenn das was in unserem Herzen schon Gestalt hat noch ganz und gar im Dunkel liegt.