"Du kannst die Linie auf dem Papier nicht täuschen." 7 meiner Wahrheiten über das Zeichnen

(Lesezeit 1 min)


Inspiriert von meiner aktuellen Freude am Zeichnen, will ich dich gerne wissen lassen, was mir der Akt des Zeichnens bedeutet:

 

 

1. Zeichnen sagt mir genau, wo ich gerade stehe. Es zeigt mir, was mich beschäftigt, ob ich innerlich verkrampft bin, ob ich mir gerade vertraue, ob ich dazu tendiere mir mich oder andere/ anderes zurechtzubiegen.

 



2. Zeichnen fordert von mir totale Authentizität, jede Millisekunde. Gezeichnet ist gezeichnet, die Linien stehen auf dem Papier. Nichts wird korrigiert, radiert, übermalt. Würde ich etwas korrigieren wollen, ist es danach offensichtlich. Es fällt auf, auch mir.

 

 

3. Zeichnen ist für mich Schöpfen, Analysieren und Transformieren auf einmal und in Echtzeit.

 



4. Es gibt Tage, da fällt es mir schwer, aber ich habe gelernt meinem Verstand keine Gelegenheit zu geben über das, was ich tue, nachzudenken, wenn ich zeichne.

 



5. Ich fühle, wie mich zeichnen von mir selbst befreit.

 



6. Ich habe auch gelernt, diese seltsamen Formen, die ich zeichne, zu schätzen. Mir egal, was andere darüber urteilen mögen. Sie existieren in einem Paradoxon aus Liebe, die ich für sie empfinde und Abstand, mit denen ich sie betrachte. Ich wundere mich nicht selten selbst.

 



7. Es geht nicht um Schönheit, sondern um Wahrhaftigkeit.

 



Danke für deine Zeit!


Von Herzen
Claudia

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1 Kommentar

Ich weiß nicht, was es ist, irgendwie nehmen mich die Worte gefangen… verrücktes, entrücktes, seltsames, verzauberndes Wesen.

Frank

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